Whitepaper · Für Krankenhausleitungen
KI im Krankenhaus verantwortlich einführen
KI verstehen, den AI Act umsetzen und vorhandene Strukturen nutzen
Vollständiges PDF · 19 Seiten · Ohne Anmeldung

Von der ersten Idee zum geregelten KI-Einsatz
Welche KI-Anwendung passt zur vorgesehenen Aufgabe? Welche Fragen müssen vor dem Einsatz geklärt sein, und wer übernimmt sie? Dieses Whitepaper führt ärztliche, pflegerische, kaufmännische und technische Verantwortliche gemeinsam durch die Einführung.
Es beginnt mit verständlichen technischen Grundlagen und verbindet sie mit Recht, Qualitätsmanagement und Arbeitsorganisation. Konkrete Beispiele zeigen, wie sich vorhandene Strukturen nutzen lassen und welche Ergebnisse für die nächste Entscheidung gebraucht werden.
KI-Anwendungen fachlich einordnen
An konkreten Beispielen erklärt der Leitfaden maschinelles Lernen, große Sprachmodelle und die Funktionen einer klinischen Anwendung. Er zeigt, wie Fehler und Verzerrungen entstehen und welche Fragen sich daraus für die Beschaffung ergeben.
Vorhandene Gremien für gemeinsame Entscheidungen nutzen
Ein Anwendungssteckbrief wird zur Arbeitsgrundlage für Fachbereich, IT, Datenschutz, Informationssicherheit und Beschäftigtenvertretung. Der Leitfaden beschreibt, wie Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse festgelegt und Prüfungen aufeinander abgestimmt werden können.
Die rechtlichen Anforderungen am konkreten Einsatz klären
Ein Briefentwurf, eine Therapieempfehlung und die Personalauswahl werfen unterschiedliche Fragen auf. Die Kapitel zum AI Act, zu Medizinprodukten und Datenschutz helfen, Zweck, Rolle der Klinik und menschliche Prüfung einzuordnen. Rechtsstand ist der 15. September 2026.
Das Qualitätsmanagement um KI ergänzen
ISO/IEC 42001 lässt sich mit vorhandenen Strukturen nach ISO 9001 verbinden. Eine Tabelle zeigt, welche Fragen in Lieferantenbewertung, Schulung, Änderungsfreigabe und Fehlerbearbeitung hinzukommen. Beispiele erläutern die Bewertung von Risiken und Auswirkungen auf Betroffene.
Kompetenz aufbauen und den Betrieb vorbereiten
Aufgabenbezogene Übungen machen Artikel 4 praktisch greifbar. Der Leitfaden verbindet sie mit einer begrenzten Erprobung im eigenen Haus und beschreibt, wie Modellwechsel, neue Datenquellen oder Fehler zu einer erneuten Bewertung führen.
Für die gemeinsame Vorbereitung
Zwei Arbeitsblätter halten die Ergebnisse fest
Die Vorlagen können in das vorhandene Antrags- oder Qualitätsmanagementsystem übernommen werden. Verweise verbinden sie mit bereits erarbeiteten Bewertungen.
- Anwendungssteckbrief
- Aufgabe, Nutzer:innen, Datenweg, Ergebnis und fachliche Prüfung werden gemeinsam beschrieben. Offene Fragen zu Recht, Datenschutz, Risiken und Schulung erhalten eine zuständige Person und einen Termin.
- Entscheidung über die Erprobung
- Die Vorlage dokumentiert den zulässigen Umfang, erfüllte Voraussetzungen und die geplante Auswertung. Meldeweg, Ersatzablauf und Anlässe zur erneuten Prüfung werden vor dem Start festgehalten.
Die ersten drei Monate gemeinsam planen
Ein Zeitplan führt vom ersten Steckbrief über die fachlichen und rechtlichen Bewertungen bis zur Auswertung einer begrenzten Erprobung. Er lässt sich an die Aufgabe und die verfügbaren Kapazitäten anpassen. Die 19 Seiten enthalten 18 Quellen, darunter die europäische KI-Verordnung, internationale Managementnormen und wissenschaftliche Veröffentlichungen.
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