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Whitepaper · Für Krankenhausleitungen

KI im Krankenhaus verantwortlich einführen

KI verstehen, den AI Act umsetzen und vorhandene Strukturen nutzen

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Vollständiges PDF · 19 Seiten · Ohne Anmeldung

Was Sie im Whitepaper finden
Titelseite: KI im Krankenhaus verantwortlich einführen von Dr. med. Sven Jungmann

Von der ersten Idee zum geregelten KI-Einsatz

Welche KI-Anwendung passt zur vorgesehenen Aufgabe? Welche Fragen müssen vor dem Einsatz geklärt sein, und wer übernimmt sie? Dieses Whitepaper führt ärztliche, pflegerische, kaufmännische und technische Verantwortliche gemeinsam durch die Einführung.

Es beginnt mit verständlichen technischen Grundlagen und verbindet sie mit Recht, Qualitätsmanagement und Arbeitsorganisation. Konkrete Beispiele zeigen, wie sich vorhandene Strukturen nutzen lassen und welche Ergebnisse für die nächste Entscheidung gebraucht werden.

  1. KI-Anwendungen fachlich einordnen

    An konkreten Beispielen erklärt der Leitfaden maschinelles Lernen, große Sprachmodelle und die Funktionen einer klinischen Anwendung. Er zeigt, wie Fehler und Verzerrungen entstehen und welche Fragen sich daraus für die Beschaffung ergeben.

  2. Vorhandene Gremien für gemeinsame Entscheidungen nutzen

    Ein Anwendungssteckbrief wird zur Arbeitsgrundlage für Fachbereich, IT, Datenschutz, Informationssicherheit und Beschäftigtenvertretung. Der Leitfaden beschreibt, wie Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse festgelegt und Prüfungen aufeinander abgestimmt werden können.

  3. Die rechtlichen Anforderungen am konkreten Einsatz klären

    Ein Briefentwurf, eine Therapieempfehlung und die Personalauswahl werfen unterschiedliche Fragen auf. Die Kapitel zum AI Act, zu Medizinprodukten und Datenschutz helfen, Zweck, Rolle der Klinik und menschliche Prüfung einzuordnen. Rechtsstand ist der 15. September 2026.

  4. Das Qualitätsmanagement um KI ergänzen

    ISO/IEC 42001 lässt sich mit vorhandenen Strukturen nach ISO 9001 verbinden. Eine Tabelle zeigt, welche Fragen in Lieferantenbewertung, Schulung, Änderungsfreigabe und Fehlerbearbeitung hinzukommen. Beispiele erläutern die Bewertung von Risiken und Auswirkungen auf Betroffene.

  5. Kompetenz aufbauen und den Betrieb vorbereiten

    Aufgabenbezogene Übungen machen Artikel 4 praktisch greifbar. Der Leitfaden verbindet sie mit einer begrenzten Erprobung im eigenen Haus und beschreibt, wie Modellwechsel, neue Datenquellen oder Fehler zu einer erneuten Bewertung führen.

Für die gemeinsame Vorbereitung

Zwei Arbeitsblätter halten die Ergebnisse fest

Die Vorlagen können in das vorhandene Antrags- oder Qualitätsmanagementsystem übernommen werden. Verweise verbinden sie mit bereits erarbeiteten Bewertungen.

Anwendungssteckbrief
Aufgabe, Nutzer:innen, Datenweg, Ergebnis und fachliche Prüfung werden gemeinsam beschrieben. Offene Fragen zu Recht, Datenschutz, Risiken und Schulung erhalten eine zuständige Person und einen Termin.
Entscheidung über die Erprobung
Die Vorlage dokumentiert den zulässigen Umfang, erfüllte Voraussetzungen und die geplante Auswertung. Meldeweg, Ersatzablauf und Anlässe zur erneuten Prüfung werden vor dem Start festgehalten.

Die ersten drei Monate gemeinsam planen

Ein Zeitplan führt vom ersten Steckbrief über die fachlichen und rechtlichen Bewertungen bis zur Auswertung einer begrenzten Erprobung. Er lässt sich an die Aufgabe und die verfügbaren Kapazitäten anpassen. Die 19 Seiten enthalten 18 Quellen, darunter die europäische KI-Verordnung, internationale Managementnormen und wissenschaftliche Veröffentlichungen.

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Dr. med. Sven Jungmann

Autor und Herausgeber

Dr. med. Sven Jungmann

Arzt und Mitgründer von aiomics. Die Plattform führt klinische Unterlagen zusammen, verbindet Aussagen mit ihren Quellen und bereitet Entwürfe zur fachlichen Prüfung vor. Die Abläufe werden auf Grundlage der eigenen Wissens- und Vorlagenbibliothek gemeinsam mit den Teams an die Anforderungen ihres Hauses angepasst.

Wer die Anwendung an einem Beispiel kennenlernen möchte, kann sie sich unverbindlich zeigen lassen.

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