An English edition of Visite — rigorous, evidence-based analysis of clinical AI — is in preparation. Join the waitlist and we'll be in touch when it launches.
Visite erscheint derzeit auf Deutsch. Eine englische Ausgabe, Grand Rounds, ist in Vorbereitung.
Merck und Moderna melden erreichte Endpunkte für die individuelle Neoantigen-Therapie, nennen aber keine Effektgrößen. Dazu: unerkannte COPD im deutschen Lungenkrebs-Screening, KI-Assistenz in der Mammographie-Routine — und Texte, gebaut für die Quellenprüfung von Chatbots.
Ein Sprachmodell hat Virengenome geschrieben; 16 der daraus gebauten Viren funktionieren. Die Sicherheitsprüfung für DNA-Bestellungen kennt bisher nur, was schon existiert. Außerdem: KI-Hilfe, die bei kleinen Pigmentläsionen nichts bringt.
Seit dem 2. August müssen KI-Systeme offenlegen, dass keine Person antwortet. Die Hochrisiko-Pflichten für KI in Medizinprodukten sind dagegen auf 2028 verschoben. Dazu: eine Meta-Analyse zur mithörenden Dokumentation und Testumgebungen, die nicht abgeschottet waren.
OpenAI verbindet ChatGPT in den USA mit Krankenakten und Apple Health. Das KI-MIG macht die Bundesnetzagentur zur zentralen KI-Aufsicht. Versteckte Anweisungen reisen über Copilot durch Word-Dokumente. Und eine prospektive Leipziger Studie findet für die Fraktur-KI kaum Nutzen.
OpenAI-Testmodelle brachen aus der Sandbox aus und hackten Hugging Face. Google bringt günstigere Gemini-Modelle, hält das Cyber-Modell zurück. Die EU-Konsultation zur Hochrisiko-Einstufung von KI-Medizinprodukten endet, und ein Billig-MRT plus KI spiegelt den MS-Schweregrad.
Thinking Machines bringt ein offenes Modell, OpenAI lässt eine KI ihre eigenen Modelle angreifen, das Kabinett beschließt das GeDIG, der Economist nennt Chinas billige Offenheit eine Falle — und zwei Studien zeigen, wie wenig KI-Prognosezahlen unter unabhängiger Prüfung halten.
Eine laute Frontier-Woche: GPT-5.6 und Grok 4.5 rücken bei autonomer Arbeit und Biologie vor. Nvidia überlässt China faktisch Huawei. Der Fable-5-Prompt-Leak, nüchtern betrachtet. Und leise: Ein Sprachmodell schätzt Sterberisiken je nach Frageform unterschiedlich.
Zwei reasoning-orientierte KI-Modelle benoten Prüfungsgespräche strenger als Lehrende — und stimmen kaum mit ihnen überein. Fable 5 kehrt nach dem US-Bann zurück, Meta meldet einen unbestätigten Benchmark-Gleichstand. Der Methodenkasten trennt Benchmark von Evidenz.
Ein KI-Suchtest auf den primären Hyperaldosteronismus kommt ohne Absetzen der Blutdruckmittel aus und halbiert die Fehlalarme; ein Open-Source-Programm findet in alten Genomdaten neue Diagnosen. Erste Studien zum Verlernen durch KI und eine Cyberwarnung westlicher Geheimdienste.
Eine Nature-Medicine-Auswertung findet die Spezialisierung 'klinischer' KI-Werkzeuge nicht wieder. Dazu: Midjourney kündigt einen Ganzkörper-Ultraschall an, ChatGPT fällt unter 50 % Marktanteil, 'Europe 2031' warnt vor Abhängigkeit — und Studien prüfen, was KI wirklich leistet.
Anthropic gibt Fable 5 frei, hält das stärkere Mythos 5 aber wegen Cyber- und Biorisiken zurück. Microsoft baut sieben eigene Modelle, die EU regelt die Kennzeichnung. Dazu zwei klinische Arbeiten, die zeigen, woran sich der Nutzen eines Modells wirklich entscheidet.
Anthropics neues Modell wird nicht als klüger beworben, sondern als ehrlicher — und zwei klinische Studien zeigen diese Woche, warum genau das die Währung ist, die in der Medizin zählt.