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Klinische Prozesse12 Min. Lesezeit

KI-Lösungen für Krankenhäuser: Was aiomics konkret übernimmt

Was aiomics bei Aufnahme, Arztbriefen, Kostenträgeranfragen und Patientenbefragungen unterstützt. Mit Einführungsleistungen, wissenschaftlichen Nachweisen und Kriterien für Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Dr. Sven Jungmann

Dr. Sven Jungmann

CEO

Redaktionelle Collage mit geordneten Dokumenten, einem zentralen Aktenstapel und einer Mitarbeiterin

Mit aiomics können Krankenhäuser eingehende Unterlagen aufbereiten, Aufnahmevorgänge bearbeiten, Arztbriefe vorbereiten und Antworten auf Kostenträgeranfragen entwerfen. Die Plattform verbindet diese Aufgaben mit den vorhandenen Quellen und der fachlichen Freigabe. Dazu begleiten wir Kliniken bei der Auswahl geeigneter Abläufe, der Einführung und der Bewertung des Ergebnisses.

Der gemeinsame Zweck: weniger wiederholte Such- und Schreibarbeit, überprüfbare Angaben und ein wirtschaftlich tragfähiger Einsatz. Welche Verbesserung ein Haus erreicht, muss sich an seinen Unterlagen, seinen Beschäftigten und seinen Abläufen zeigen. Deshalb gehört zu unserem Angebot auch die Arbeit vor und nach der technischen Einrichtung.

Dieser Beitrag beschreibt die verfügbaren Leistungen, Funktionen in Erprobung und geplante Erweiterungen. Drei wissenschaftliche Untersuchungen zeigen anschließend, welche Erwartungen an KI im Krankenhaus begründet sind und welche Fragen eine Einführung vor Ort beantworten sollte. Funktions- und Recherchestand: 12. Oktober 2026.

Welche Aufgaben die Plattform unterstützt

Die Arbeitsgrundlage von aiomics sind bereitgestellte Dokumente, Sprachnotizen und Antworten aus Fragebögen. Angaben werden einem Fall zugeordnet und für dessen weitere Bearbeitung aufbereitet. Daraus entstehen beispielsweise ein Aufnahmevorgang, ein Berichtsentwurf oder ein Antwortentwurf für einen Kostenträger. Die zuständigen Fachpersonen prüfen die Inhalte und entscheiden über ihre Verwendung.

Für den Einstieg wählen wir mit dem Haus einen begrenzten Ablauf. Die Verbindung zu benachbarten Aufgaben wird dabei mitgedacht: Welche Information wird später nochmals gebraucht, wer darf darauf zugreifen und wie gelangt ein freigegebenes Ergebnis ins bestehende System?

Aufnahme und Zuweisungen bearbeiten

Im Aufnahmemanagement ordnet aiomics eingehende Unterlagen dem Vorgang zu und unterstützt die Bearbeitung über Aufgaben, Zuständigkeiten und Bearbeitungsstände. Rückfragen lassen sich auf Grundlage der vorhandenen Dokumente vorbereiten. Beschäftigte erhalten einen gemeinsamen Arbeitsstand für den vereinbarten Aufnahmeprozess.

Bei der Einrichtung legen wir fest, welche Unterlagen für einen Vorgang erwartet werden, wer fehlende Angaben nachfordert und wann eine fachliche Prüfung ansteht. Ärzt:innen verantworten die medizinische Beurteilung. Die Anwendung bereitet dafür dokumentierte Informationen auf.

Der mögliche Nutzen lässt sich an konkreten Größen prüfen: Bearbeitungsminuten je Anfrage, Zahl vermeidbarer Rückfragen, Zeit bis zur vollständigen Unterlagenlage und liegen gebliebene Vorgänge. Eine kürzere Antwortzeit ist zunächst eine Prozessverbesserung. Ob daraus zusätzliche geeignete Aufnahmen entstehen, wird gesondert gemessen.

Arztbriefe und Berichte vorbereiten

Aiomics erstellt aus ausgewählten Quellen Entwürfe für Arztbriefe, Reha-Entlassberichte und weitere Dokumentationsformen. Aufbau und Inhalte richten sich nach dem vereinbarten Dokumenttyp und den Vorlagen des Hauses. Quellenverweise und Hinweise auf mögliche Auslassungen unterstützen die Prüfung. Ärzt:innen ergänzen, korrigieren und geben den Text frei.

Bei der Einführung arbeiten wir mit den Dokumenten, die die Fachabteilung tatsächlich benötigt. Dazu gehören die Auswahl der Eingangsunterlagen, die gewünschte Gliederung, Pflichtangaben und die Freigabeschritte. Ein Entwurf muss sich in der vorgesehenen Arbeitsumgebung sinnvoll prüfen und weiterverwenden lassen.

Für die Bewertung zählen die gesamte Bearbeitungszeit bis zur Freigabe, notwendige Korrekturen und relevante fehlende Angaben. Besonders aufschlussreich sind Fälle mit umfangreichen Vorunterlagen, zeitlich auseinanderliegenden Informationen oder widersprüchlichen Quellen. Sie zeigen, wie viel Arbeit nach der Texterstellung übrig bleibt.

Kostenträgeranfragen und Falldialoge vorbereiten

Für die Kommunikation mit Kostenträgern bereitet aiomics vorhandene Akteninformationen und Antwortentwürfe auf. Verantwortliche in der medizinischen Abrechnungsprüfung können die ausgewählten Belegstellen prüfen, den Sachverhalt ergänzen und die Antwort freigeben.

Wir vereinbaren dafür die bearbeiteten Anfragearten, die benötigten Dokumente und die Zuständigkeiten. Die Bewertung erfasst beispielsweise Suchzeit, Bearbeitungsdauer, fehlende Belege und den Anteil verwendbarer Entwürfe. Eine nachträgliche Zusammenstellung kann erklären, was dokumentiert wurde; sie schafft keinen Beleg für eine damals undokumentierte Leistung oder Entscheidung.

Wirtschaftliche Ergebnisse werden getrennt nach Kostenträger, Vergütungsform und Anfrageart ausgewertet. Eine zügigere Antwort, eine vermiedene Kürzung und eine schneller eingehende Zahlung sind unterschiedliche Ergebnisse. Ihr Zusammenhang mit dem Einsatz muss jeweils nachvollziehbar sein.

Patientenfragebögen erfassen und weiterverwenden

Die Plattform unterstützt digitale Fragebögen und die Zuordnung der Antworten zum Fall. Das Haus bestimmt, welche Instrumente es verwendet, wer die Antworten sichtet und wofür sie gebraucht werden. So können Angaben aus der Befragung in den vereinbarten Dokumentationsablauf einfließen.

Eine sinnvolle Einführung betrachtet auch Menschen, die eine digitale Befragung nicht selbstständig ausfüllen können. Wir empfehlen, unterstützte Erfassung und einen geeigneten alternativen Zugang von Beginn an einzuplanen. Gemessen werden Rücklauf, fehlende Antworten, Unterstützungsaufwand und die tatsächliche Weiterverwendung der Angaben.

Welche Funktionen erprobt oder weiterentwickelt werden

Die gemeinsame strukturierte Fallübersicht mit Quellenzugang sowie die Vorbereitung von Formularen und Anträgen befinden sich in Erprobung. Auch die Dokumentation aus aufgezeichneten Gesprächen wird in einzelnen Häusern erprobt. Umfang, Voraussetzungen und Prüfverfahren werden dafür gesondert vereinbart.

Geplant sind unter anderem ein durchgehender Ablauf für die Stationsdokumentation, eine eigene Entlasskoordination sowie erweiterte Qualitäts- und Betriebsauswertungen. Auch zusätzliche Kodierprüfungen und bestimmte Ausgabeformate gehören zur Weiterentwicklung. Die Planung beschreibt die Richtung; der vereinbarte Leistungsumfang eines Hauses richtet sich nach den jeweils verfügbaren Funktionen.

Die Plattformübersicht mit aktuellem Funktionsstand unterscheidet verfügbare Leistungen, Erprobung, Leistungen auf Anfrage und geplante Erweiterungen.

Wie wir Angaben gegen ihre Quellen prüfen

Eine Quellenverknüpfung macht eine Aussage nachprüfbar. Für die Prüfung braucht es außerdem ihren Zusammenhang: Zu welcher Person gehört das Dokument, wann entstand es, welche Aussage wurde tatsächlich getroffen und welche Einschränkung stand daneben?

Unsere Verarbeitung verbindet die Aufbereitung vorhandener Angaben mit Quellenabgleichen. Je nach vereinbartem Verfahren kommen getrennte Verarbeitungsschritte und zusätzliche Gegenprüfungen zum Einsatz. Dabei werden Entwürfe mit den Ausgangsunterlagen verglichen und mögliche Widersprüche oder unbelegte Aussagen zur Prüfung aufbereitet. Die Originalunterlagen bleiben die Grundlage für die fachliche Kontrolle.

Ein vereinfachtes Prüfbeispiel: In einem älteren Brief ist eine Medikation genannt, in einem späteren Dokument wird deren Absetzen beschrieben. Für eine brauchbare Zusammenfassung müssen Zeitpunkt und Änderung erhalten bleiben. Eine Liste beider Angaben ohne zeitliche Einordnung könnte die Prüfung sogar erschweren. Solche Fälle gehören in die Abnahme einer konkreten Konfiguration.

Mehrere Verarbeitungsschritte können dieselbe Information übersehen. Ein Quellenverweis kann auf eine unzureichende Belegstelle zeigen. Und ein Fehler im Ausgangsdokument kann in den Entwurf gelangen. Deshalb erfassen wir in einer Bewertung sowohl erfundene oder falsch übernommene Angaben als auch relevante Auslassungen. Die fachliche Freigabe bleibt Bestandteil des Arbeitsablaufs.

Die Genauigkeit unserer Verfahren wird an der Charité unabhängig untersucht. Diese Untersuchung läuft. Aus ihr leiten wir derzeit keine veröffentlichten Wirksamkeitszahlen für den Routinebetrieb ab. Ergebnisse anderer Systeme dienen zur Einordnung möglicher Nutzen und Risiken; die Leistung der eingesetzten aiomics-Konfiguration wird gesondert geprüft.

Was die wissenschaftliche Evidenz für die Einführung bedeutet

Entlastung hängt von Anwendung und Arbeitsablauf ab

In einer randomisierten Studie mit 238 ambulant tätigen Ärzt:innen aus 14 Fachgebieten wurden zwei Systeme zur Gesprächsdokumentation mit der üblichen Arbeitsweise verglichen. Bei Nabla sank die im Dokumentationsbereich der elektronischen Akte gemessene Schreibzeit gegenüber der Kontrollgruppe um 9,5 Prozent. Für DAX lag der Unterschied bei 1,7 Prozent und war statistisch nicht eindeutig. Die 95-Prozent-Konfidenzintervalle reichten von −17,2 bis −1,8 Prozent beziehungsweise von −9,4 bis +5,9 Prozent. Randomisierte Untersuchung zur Gesprächsdokumentation.

Die Messung erfasste weder sämtliche Arbeitszeit noch die Bearbeitung innerhalb der Anbieteranwendungen. Die Untersuchung fand an einer US-Einrichtung statt. Für ein deutsches Krankenhaus folgt daraus eine praktische Anforderung: Vor einer wirtschaftlichen Hochrechnung die gesamte Bearbeitung einschließlich Prüfung, Übertragung und Nacharbeit messen.

Verständlichere Informationen können Patient:innen unterstützen

Eine 2026 veröffentlichte randomisierte Studie aus Deutschland untersuchte 128 Patient:innen. Eine Gruppe erhielt patientengerecht formulierte Entlassinformationen, die mit GPT-4o erstellt und von behandelnden Ärzt:innen geprüft wurden. Gegenüber üblichen Entlassinformationen zeigte sich bei Entlassung ein Unterschied von 9,6 Punkten auf dem verwendeten Fragebogen zur Patientenaktivierung; das 95-Prozent-Konfidenzintervall betrug 4,3 bis 15,1 Punkte. Erfasst wurden Wissen, Fähigkeiten und Zutrauen im Umgang mit der eigenen Gesundheit. Randomisierte Untersuchung zu verständlichen Entlassinformationen.

Das Ergebnis betrifft eine einzelne Einrichtung und diesen konkreten Ablauf. Es belegt weder weniger Wiederaufnahmen noch eine entsprechende Wirkung unserer Plattform. Es spricht dafür, bei der Bewertung von Dokumenten auch Verständlichkeit und Verwendbarkeit aus Sicht der Empfänger:innen zu untersuchen.

Gute Eingaben und zusätzliche Prüfungen bleiben notwendig

Eine Untersuchung von sechs Sprachmodellen verwendete 300 ärztlich geprüfte, simulierte Fallbeschreibungen mit jeweils einer absichtlich erfundenen Angabe. Eine zusätzliche Schutzanweisung senkte den über die Modelle gemittelten Anteil der Antworten, die diese Falschangabe weiter ausführten, von 66 auf 44 Prozent. Ein erheblicher Anteil blieb bestehen. Untersuchung zu absichtlich eingebrachten Falschangaben.

Das künstliche Angriffsszenario misst keine Fehlerquote im Krankenhausalltag. Es zeigt eine konkrete Grenze bloßer Arbeitsanweisungen an ein Modell. Für uns begründet es, Datenherkunft, Quellenabgleich und die Erkennung unbelegter Angaben bereits bei der Gestaltung des Ablaufs zu berücksichtigen und ihre Wirkung anschließend gesondert zu testen.

Welche Begleitung Krankenhäuser bei aiomics buchen können

Neben der Plattform bieten wir vier Formate an. Sie können auch unabhängig vom Einsatz unserer Anwendung beauftragt werden. Die Leistungen zur Einführung und Befähigung werden an die Ausgangslage und die Verantwortlichkeiten des Hauses angepasst.

  • Führungssitzung, ein halber Tag: Der Führungskreis bewertet seine Ausgangslage, priorisiert geeignete Abläufe und benennt Verantwortliche. Ergebnis sind eine gemeinsame Einschätzung und dokumentierte nächste Schritte.
  • Mehrwöchiges Programm, sechs bis zwölf Wochen: Eine Arbeitsgruppe bearbeitet ein Vorhaben aus dem eigenen Bereich. Lernmaterial, zweiwöchentliche Arbeitstermine und ein Ergebnisbericht mit Ausgangs- und Endwert begleiten die Umsetzung.
  • Struktur für den KI-Einsatz, vier bis acht Wochen: Wir erarbeiten mit dem Haus eine Bestandsaufnahme, Nutzungsregeln, ein Risikoverzeichnis, Zuständigkeiten und Entscheidungswege. Die Arbeit orientiert sich an ISO/IEC 42001; die konkrete rechtliche Einordnung gehört in die zuständigen Fachfunktionen.
  • Anbieterprüfung, eine bis vier Wochen: Das Haus erhält Kriterien für Beschaffung und Ausschreibung, Fragen für Anbietergespräche und einen Bewertungsbericht je untersuchtem Anbieter. Bei Bedarf erarbeiten wir gemeinsam geeignete Prüffälle.

Als Anbieter eigener Anwendungen legen wir unsere Rolle offen. Wir führen keine unabhängige Zertifizierung durch. Für aiomics gelten in einer Auswahl dieselben vereinbarten Kriterien wie für andere Lösungen.

Wie aus der Zusammenarbeit ein prüfbarer Betrieb wird

Für eine Einführung braucht die beteiligte Fachabteilung Zeit und Entscheidungsbefugnisse. Wir arbeiten eng mit den Beschäftigten zusammen, die die Unterlagen bearbeiten und Ergebnisse freigeben. Regelmäßige Rückmeldungen werden in konkrete Änderungen an Vorlagen, Eingaben, Aufgabenverteilung und Prüfverfahren übersetzt.

Bei einer jungen Anwendung können anfangs zusätzliche Korrekturen nötig sein. Eine begrenzte Erprobung schafft Raum dafür, sofern zulässiger Einsatz, Aufsicht und Abbruchkriterien vorher feststehen. Nach jeder Änderung wird geprüft, ob sie das Ausgangsproblem verbessert und welche neuen Schwierigkeiten entstanden sind. Die Arbeitsgruppe wirkt an dieser Entwicklung mit.

Den ersten Ablauf anhand des Engpasses auswählen

Wir beginnen dort, wo Beschäftigte wiederholt Zeit verlieren, die heutige Lösung unbefriedigend ist und eine Veränderung praktisch möglich erscheint. Dazu vergleichen wir Häufigkeit, Bearbeitungsaufwand, Fehlerfolgen, verfügbare Daten und Einfluss auf Kosten oder Versorgung.

Eine Aufgabe mit hohen Fallzahlen kann ungeeignet sein, wenn die benötigten Unterlagen kaum verfügbar sind. Ein kleinerer, gut abgegrenzter Ablauf kann früher verwertbare Ergebnisse liefern. Zum Vergleich gehört auch eine Verbesserung ohne KI, etwa eine geänderte Vorlage oder eine klarere Zuständigkeit.

Vorher festlegen, was als Verbesserung zählt

Vor Beginn entsteht ein kurzer Prüfplan: abgegrenzte Aufgabe, heutige Vergleichsweise, verantwortliche Person, benötigte Unterlagen, gewünschtes Ergebnis, Qualitätsgrenzen und Zeitpunkt der Entscheidung. Für einen Briefprozess könnte er folgende Messgrößen enthalten:

  • Gesamtminuten je freigegebenem Brief, einschließlich der Arbeit aller beteiligten Berufsgruppen.
  • Relevante Auslassungen und falsche Angaben im ersten Entwurf sowie nach der üblichen Freigabe, getrennt nach Schwere.
  • Nacharbeit bei der Übertragung, spätere Korrekturen und Rückfragen der Empfänger:innen.
  • Tatsächliche Nutzung und Gründe für abgebrochene oder umgangene Vorgänge.
  • Belastung der Beschäftigten, verfügbare Zeit für andere Aufgaben und vollständige Betriebskosten.

Die Prüfmenge richtet sich nach der Fragestellung und der nötigen Aussagegenauigkeit. Wenige ausgewählte Beispiele können die Bedienung zeigen; seltene schwerwiegende Fehler lassen sich damit kaum beurteilen. Für umfangreichere Entscheidungen ist eine entsprechend geplante Untersuchung erforderlich.

Schutzmaßnahmen und Gesamtnutzen getrennt bewerten

Unsere Nutzen-Risiko-Bewertung stellt zwei Fragen: Welche Fehler verhindert oder entdeckt eine zusätzliche Prüfung? Und verbessert der gesamte Ablauf das Ergebnis gegenüber der verfügbaren Alternative?

Eine Gegenprüfung kann beispielsweise mehr Auslassungen finden und zugleich zusätzliche Bearbeitungszeit erzeugen. Beides wird erfasst. Ebenso interessiert, welche Fehler trotz fachlicher Freigabe verbleiben und ob sie weitere Handlungen auslösen. Die Bewertung unterscheidet den fehlerhaften Entwurf, den übernommenen Fehler und einen tatsächlich eingetretenen Schaden.

Schwerwiegende Qualitätsgrenzen werden vorab festgelegt. Kürzere Bearbeitungszeiten gleichen deren Verletzung nicht aus. Wenn sich Modell, Datenquelle, Vorlage oder Einsatzgebiet wesentlich ändern, wird die Bewertung für den betroffenen Umfang erneut durchgeführt.

Anbindung, Informationssicherheit und Zuständigkeiten

Ein abgegrenzter Einsatz kann mit bereitgestellten Dokumenten beginnen. Eine direkte Verbindung zum Krankenhausinformationssystem wird anhand des konkreten Eingangskanals, der Datenfelder, des Ausgabeformats und des Zielsystems geplant. Verfügbarkeit, Aufwand und Kosten der Schnittstellen werden im Angebot festgehalten.

In die Abnahme gehören auch die weniger sichtbaren Schritte: Zuordnung zum richtigen Fall, Umgang mit nachgereichten Dokumenten, Berechtigungen, Korrekturen und Wiederaufnahme nach einer Unterbrechung. Eine doppelte Erfassung oder manuelle Übertragung wird in der Zeitmessung berücksichtigt.

Das Informationssicherheitsmanagement von aiomics ist durch TÜV NORD CERT nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert. Der Geltungsbereich umfasst Entwicklung, Betrieb und Pflege der KI-basierten Gesundheitsanwendung. Die Nachweise zu Sicherheit und Standards erläutern den Umfang. Die inhaltliche Richtigkeit einzelner Texte und der Nutzen im jeweiligen Krankenhaus werden gesondert bewertet.

Vor dem Einsatz vereinbaren wir mit dem Haus den Funktionsumfang, Zugriffsrechte, Datenverarbeitung, Aufbewahrung und Löschung sowie den Umgang mit Störungen. Die hier beschriebenen Leistungen bereiten vorhandene Angaben und Arbeitsabläufe auf. Medizinische Bewertungen und Entscheidungen liegen bei den zuständigen Fachpersonen; die Einordnung der Anwendung richtet sich nach ihrem tatsächlichen Zweck und ihrer Funktion.

Wann sich der Einsatz wirtschaftlich trägt

Für eine belastbare Rechnung werden Lizenzen, Einrichtung, Schnittstellen, Schulung, fachliche Prüfung und laufender Betrieb gemeinsam betrachtet. Dem stehen nachgewiesene Zeitgewinne und tatsächlich eingetretene wirtschaftliche Veränderungen gegenüber.

Ein rein illustratives Beispiel: Bei 1.000 Vorgängen im Monat sinkt die gesamte Bearbeitungszeit einschließlich Prüfung im Mittel um vier Minuten. Das ergibt rund 66,7 Stunden. Benötigen Betreuung und zusätzliche Qualitätssicherung monatlich 15 Stunden, bleiben rund 51,7 Stunden nutzbare Kapazität. Die Zahlen sind Annahmen für die Rechnung und keine Leistungsangaben zu aiomics.

Ob diese Kapazität die Ausgaben senkt, hängt von ihrer Verwendung ab, etwa von tatsächlich vermiedenen Überstunden. Zusätzliche Leistungen können erst dann in die Rechnung eingehen, wenn Personal, Betten, Nachfrage und Vergütung sie ermöglichen. Dieselbe gewonnene Stunde darf dabei nur einmal bewertet werden.

Auch Erlöse werden je Vergütungsform betrachtet. Im akutstationären Bereich kann die Bearbeitung von Kostenträgeranfragen relevant sein; bei tagesbezogener Vergütung kommen andere Größen wie geeignete Aufnahmen und belegbare Behandlungstage hinzu. Das Ergebnis einer Abteilung lässt sich deshalb nur mit Prüfung der Voraussetzungen auf andere Bereiche übertragen.

So bereiten wir ein erstes Gespräch vor

Für den Einstieg genügen eine konkrete Aufgabe, ihr ungefähres monatliches Volumen und die Beschreibung der heutigen Schwierigkeiten. Gemeinsam klären wir, welche vorhandene Funktion dazu passt, welche Begleitung erforderlich ist und woran das Haus nach einer begrenzten Erprobung über die Fortsetzung entscheiden kann.

In einer Vorführung verfolgen wir einen Beispielfall vom bereitgestellten Dokument über den bearbeitbaren Entwurf bis zur vorgesehenen Freigabe und Übergabe. Danach lassen sich Leistungsumfang, Mitwirkung des Hauses, Prüfplan und Kosten konkret vereinbaren. Gespräch zu KI-Lösungen für Ihr Krankenhaus vereinbaren.

#KI-Lösungen für Krankenhäuser#KI im Krankenhaus#Arztbriefe#Aufnahmemanagement#Einführung#Wirtschaftlichkeit

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Dr. Sven JungmannCEO

Diese Analyse stammt von den Leuten hinter Visite.

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